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 One Love

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Barbara Barber

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BeitragThema: One Love   Di Okt 11, 2011 7:05 am

Diesen OS habe ich vor ein paar Jahren verfasst, als ich gerade im Harry-Potter-Fieber war.
Disclaimer: Von Bia abgesehen, gehören alle Figuren J. K. R., ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld.

One Love

Voldemort saß auf einem sehr bequemen Sofa. Den schlangenartigen Kopf hatte er über etwas gesenkt, die herzlosen roten Augen auf etwas gerichtet, was er in seinen langen, kalten, bleichen Fingern hielt. Er starrte richtig gehend auf diesen Gegenstand. Es war ein Foto. Ein Foto von einem Mädchen mit ebenso heller Haut, wie der des dunklen Lords. Die pechschwarzen Haare waren in einer frechen Kurzhaarfrisur geschnitten-selbstgeschnitten, wie man bei näherem Hinsehen erkennen konnte. Die Lippen waren zu einem spöttisch-überheblichen Lächeln verzogen und bideten mit dem intensiven Blutrot einen krassen Kontrast zu der Haut. Das interessanteste an dem Mädchen waren jedoch die Augen. Sie waren schwarz und hatten einen geheimnisvollen Glanz. Voldemort starrte auf diese Augen, er hatte das Gefühl, von ihnen angezogen, ja in einen endlosen dunklen Tunnel hineingezogen zu werden. Er hatte noch gute Erinnerungen an dieses Mädchen. Bia Linetall, so hatte sie sich ihm damals vorgestellt, als er sie im verbotenen Wald aufgelesen hatte.
„Ist das auch dein richtiger Name?“, hatte er gefragt.
„Es ist der Name, den ich jedem nenne, der mich nach meinem Namen fragt!“, hatte sie geantwortet.
Die Worte klangen in seinen Ohren nach. Eine angenehm raue aber doch sanfte Stimme hatte Bia gehabt. In seinem ersten Jahr in Hogwarts hatte er sie kennen gelernt, aber nie einem Lehrer von ihr erzählt.
„Der Wald ist mein zu Hause!“, hatte Bia erzählt, „Ich kenne nichts anderes und wenn ich dich richtig verstehe, dürfte ich nie wieder hierher kommen, würde ich mit dir gehen“
„Aber, willst du nicht in warmen weichen Betten schlafen?“
„Wozu? Das Moos hier ist minderstens genauso warm und weich!“
„Wo hast du dann deine Kleidung her?“
„Selbst gemacht!“
„Woraus?“
Er sah ihren ungläubigen, entsetzten Blick vor seinem inneren Auge.
„Du weißt nicht, woraus Kleidung gefertigt wird?“
„Doch, aus Wolle!“
Und ihr Lachen! Er hörte es wieder in seinen Ohren klingen! Es war, als ob tausend Vögel jubilieren würden! Er hatte sonst nie einen solch wuderbaren Laut vernommen!
„Aus Wolle! Was denkst du, wie viele Schafe ich mir hier halten kann! Meinen Faden spinne ich aus Blättern!“
„Kratzt das nicht?“
„Ich kenne nichts anderes, also kann ich auch nichts vemissen! Bevor du mich endeckt hast, wusste ich auch nicht, wie die Gesellschaft Gleichaltriger ist. Wenn du gehst, werde ich dich vemutlich vemissen!“
Diese Worte waren noch immer, wie Salbe für seine verwundete Seele. Er würde jemandem fehlen!
Jetzt, da sich der dunkle Lord an diese Worte erinnerte, kam der Schmerz mit voller Wucht zurück. Doch statt das Bild wegzulegen, sah er es nur noch genauer an, prägte sich jedes Detail ein. Er hatte dieses Bild gemacht. Von einem seiner Freunde hatte er damals den Fotoapperat genommen. Nun kamen auch seine Erinnerungen an diesen Tag zurück.
Er hatte sie im verbotenen Wald endlich gefunden. Heute hatten die Zentauren ihn nur widerwillig passieren lassen. Es war in seinem fünften Jahr in Hogwarts gewesen.
„Wir machen jeweils ein Foto von dem anderen!“, hatte er erklärt. Damals hatte er auch bereits erkannt, dass sie über eine magische Begabung verfügte, hatte sie auch noch nie einen Zauberstab in der Hand gehalten.
„Foto?“, hatte Bia damals verwirrt gefragt, „Was ist das, ein Foto?“
„Pass auf!“, hatte er gesagt und ein Foto von Bia geschossen. Erschrocken war sie bei dem Blitz zurück gestolpert.
„Das ist ein Tonloser-Gewitter-Macher!“, hatte sie erschrocken festgestellt.
„Nein, ein Fotoapperat!“
„Wie geht der?“
„Hör zu: Du musst hier auf den Auslöser drücken, wenn du durch dieses Fenster mich siehst.“
Einmal hatte sie duch gesehen und ihn dann erschocken angesehen.
„Wie kannst du dich so klein machen?“
„Ich bin immernoch hier, du siehst mich dann nur verkleinert durch den Sucher“, so hatte er ihr geantwortet.
Dann hatte sie den Auslöser gedrückt und nun hatte jeder der beiden ein Bild von dem anderen.
„Dann sind wir nie alleine!“, hatte sie zufrieden festgestellt. Und dann kam seine glücklichste Erinnerung an sie: sein erster Kuss! Nun, eigentlich hatte sie ihm ein Küsschen auf die Wange gehaucht und ihn angestahlt. Aber für ihn, der nie geliebt worden war, war das ein richtiger Kuss!
Dann jedoch geschah etwas Schreckliches!
Antonia, ein Mädchen aus seiner Klasse, hatte ihn auf Bia angesprochen. Und am nächsten Tag, als er nach ihr suchte hatten ihn die Zentauren mit den Worten: „Du elendiger Verräter!“ aus dem Wald gejagt. Niemehr hatte er etwas von Bia gehört.
Ein leises Rascheln lies ihn hochfahren. Und als er aufblickte, stand vor ihm eine maskierte Gestalt. Sofort griff er zu seinem Zauberstab. „Warum denn so eilig?“, sagte die Gestalt leise. Die Stimme kam ihm bekannt vor. „Bia? Bia Linetall?“, fragte er überrascht und lies den Zauberstab in seine Tasche zurückgleiten. Die Gestalt nickte und nun konnte er auch die tiefschwarzen Augen erkennen. „Wo bist du all die Jahre gewesen?“, stellte er die für ihn einzig sinnvolle Frage. „Ein Mädchen, dass uns beide gesehen hat, hat mich an das Ministerium verraten. Die haben natürlich gleich Leute geschickt, um mich zu holen. Dort wurde ich dann geheim ausgebildet, bis ich nach zwei Jahren abgehaut bin. Seitdem treibe ich als Bint el Laila mein Unwesen. Aber sag, wie hast du dich verändert! Was ist geschehen?“ Voldemort atmete tief ein. „Ich habe Horkruxe gemacht. Deshalb sehe ich so aus. Ich habe vor die gesamte Zaubererwelt zu beherrschen. Deinen jetzigen Namen habe ich schonmal gehört, nanntest du dich nicht früher immer so? Was bedeutet es nochmal?“ Ein Lächeln huschte über die Lippen der Frau. „Tochter der Nacht“, flüsterte sie dann leise, „Warum tust du das den Menschen an? Ich kämpfe für die Gerechtigkeit“ Er sah sie ernst an. „Ich bin dein Feind, du müsstest mich töten!“ Ein leises, freudloses Lachen ertönte. „Würde ich das tun? Ich bin demnach auch eigentlich dein Feind, du musst mich töten“, meinte sie dann leise. Einen Moment lang tastete Voldemort nach seinem Zauberstab dann lächelte er. „Könnte ich das?“, konterte er. In diesem Moment ging hinter den beiden die Tür auf. Er drehte sich um. Einer seiner Todesser stand in der Tür und erblickte die maskierte Bia. „Avada Kedavra!“, kam es von der Tür und ein grüner Lichtblitz traf Bia mitten im Herz. Sie stand den Augenblick, den Voldemort brauchte um seinen Gefolgsmann ebenfalls mit dem Todesfluch zu töten, noch aufrecht, dann brach sie zusammen und lag auf dem Sofa. Ihre blutroten Lippen blideten noch einen Namen, bevor sie auf ewig erstarrten:
Tom
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